Einweihung des neuen Büros der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Khartum

Eröffnung GIZ Bild vergrößern Stellvertretender Botschafter Herr Herzog, GIZ Abteilungsleiter Ostafrika Herr Müller, Leiterin der GIZ Khartum Frau Schuler (© GIZ Khartum)

Am 24. September eröffnete die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH feierlich ihre neuen Räumlichkeiten in Khartum. Zahlreiche Vertreter der sudanesischen Außen-, Finanz- und Bildungsministerien, nationaler und internationaler Hilfsorganisation sowie der deutschen Botschaft in Khartum feierten gemeinsam mit den Kollegen der GIZ.

Die GIZ ist die deutsche Agentur für internationale Entwicklungszusammenarbeit und ein führender Anbieter von Dienstleistungen der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung. Die GIZ kehrte erst zu Beginn diesen Jahres in den Sudan zurück, was als Zeichen der sich verbessernden Beziehungen zwischen dem Sudan und der Bundesrepublik gewertet werden kann. Seither konnte sie ihre Aktivitäten deutlich ausbauen so dass bereits ein größeres Bürogebäude nötig wurde.  In enger Zusammenarbeit mit den sudanesischen Behörden unterstützt die GIZ die Bundesregierung bei der Verwirklichung ihrer Ziele im Bereich der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung.

Derzeit arbeitet die GIZ im Sudan an einer Reihe von Projekten der bilateralen deutsch- sudanesischen Entwicklungszusammenarbeit. Gefördert durch das Auswärtige Amt bietet die GIZ Kapazitätsaufbau und Qualifizierungsmaßnahmen für zivilgesellschaftliche Organisationen. Ein weiteres  Projekt im Bereich der Biosicherheit wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Robert Koch-Institut umgesetzt. Ziel ist es, biologische Sicherheitsrisiken in der Republik Sudan zu minimieren und die entsprechenden Kapazitäten der sudanesischen Institutionen aufzubauen. Sudan ist in diesem globalen Projekt eines der Schwerpunktländer.

Auch arbeitet die GIZ daran, die deutschen Zusagen für die Unterstützung der Darfur- Entwicklungsstrategie, bei der Geberkonferenz in Doha gemacht wurden, umzusetzen. Eine erste Erkundungsmission nach  Darfur gab es bereits. Das Projekt wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert werden. Für das BMZ verwaltet die GIZ darüber hinaus zwei weitere Projekte, die derzeit von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) durchgeführt werden. Als Teil eines regionalen Programms im Sudan und in Somalia fördert das Deutsche Rote Kreuz höhere Hygienestandards von Wasser in Nord-Darfur und Plan International ist mit der Durchführung eines Projekts im Bereich der reproduktiven Gesundheit in Nord- Kordofan betraut. Traditionelle Tänze Bild vergrößern Traditionelle Tänze (© GIZ Khartum) Außerdem kündigte die GIZ an, ab dem 15. Oktober jeden Mittwoch Abend einen „Rooftop Dialogue“ durchzuführen. Der Dialog wird verschiedene Themen angehen und Raum für offene Debatten bieten. Für jede Sitzung wird die GIZ internationale und nationale Experten einladen.

Die deutsche Botschaft Khartum wünscht der GIZ mit all ihren Mitarbeitern für Ihre Arbeit im Sudan viel Erfolg!