Mehr Ingenieure und Ärzte aus Nicht-EU-Staaten nach Deutschland

Ausländische Fachkräfte werden auch in medizinischen Berufen gebraucht ( Archiv ) Bild vergrößern Ausländische Fachkräfte werden auch in medizinischen Berufen gebraucht ( Archiv ) (© picture allinace/ dpa)

Immer mehr Ärzte und Ingenieure aus dem außereuropäischen Ausland kommen zum Arbeiten in die Bundesrepublik. 2010 erhielten gerade einmal 349 Ingenieure aus einem Nicht-EU-Staat eine Arbeitserlaubnis. 2011 waren es mit 1.385 fast 300 Prozent mehr. Dies geht aus einer neuen statistischen Auswertung der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor, die der "Süddeutschen Zeitung" vorliegt. Demnach ist auch bei den Ärzten der Trend positiv: Im vergangenen Jahr bekamen 1.351 Mediziner aus Nicht-EU-Ländern das Recht, hier zu arbeiten. Das ist ein Plus von etwa 50 Prozent im Vergleich zu 2010. BA-Vorstandsmitglied Raimund Becker sagte der Zeitung, vor allem der Anstieg bei den Ingenieuren sei erfreulich.

Für ausländische Fachkräfte außerhalb Europas, die einen Hochschulabschluss in Humanmedizin oder in den Fachrichtungen Maschinen- und Fahrzeugbau sowie Elektrotechnik haben, war Ende Juni 2011 die sogenannte Vorrangprüfung weggefallen. Sie können in Deutschland arbeiten, ohne dass der Arbeitgeber nachweisen muss, keinen geeigneten Bewerber aus der EU für den Posten gefunden zu haben.

Textquelle : dapd